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Thomas Müller - Die deutsche Identität

Seit nunmehr 21 Jahren trägt Thomas Müller das Trikot des deutschen Rekordmeisters und hat maßgeblich zu zehn deutschen Meisterschaften, sechs DFB-Pokal Siegen und dem zweifachen Gewinn der Champions League beigetragen – doch was ist hierbei seine Paradedisziplin? Mit Verlaub hat er nicht den linken Fuß eines Arjen Robben, nicht das Dribbling eines Franck Ribéry, nicht das Tempo eines Kingsley Comans und nicht die Abschlussqualitäten eines Lewandowskis und trotzdem schafft er es von Jahr zu Jahr, seine Kritiker:innen von sich zu überzeugen. Er schießt dabei oftmals die Tore, die mit einem süffisanten Lächeln abgetan werden und bei denen sich manch einer denkt: ‚Den macht auch nur der Müller‘.


Die Nummer 25 des FC Bayern München beherrscht dabei vor allem die vermeintlichen Basics des Fußballs. Er arbeitet enorm viel für seine Mannschaft, sowohl offensiv als auch defensiv. Er ist laufstark und besitzt ein exzellentes Spielverständnis. Häufig sieht man ihn auf dem Spielfeld als verlängerten Arm des Trainers, der Anweisungen gibt, das Pressingverhalten vorgibt und seine Mitspieler motiviert. Er gibt damit eine Sieger- und Gewinnermentalität vor, mit der Titel gewonnen werden. Mit 28 gewonnen Titeln auf Vereinsebene, ist er der erfolgreichste Spieler in der Historie des deutschen Rekordmeisters. Ein Rekord, den man sich in erster Linie durch zwei Eckpfeiler verdient: fußballerische Qualität und Loyalität. Diese Vereinstreue und klare Identifikation mit seinem Verein haben Thomas Müller in seiner bisherigen Karriere nicht nur unzählige Erfolge eingebracht, sondern auch Rückendeckung in schwierigeren Zeiten gegeben.

Man erinnere sich nur an die Zeit unter Niko Kovac zurück, unter dessen Leitung Müller einen schweren Stand hatte und im öffentlichen Diskurs sogar ein Wechsel zu Inter Mailand im Raum stand. Trotz weniger Einsatzminuten und einer Joker-Rolle, mit der die Vereinsikone sicherlich nicht einverstanden war, blieb er seinem Verein treu und wie es im Fußball dann eben laufen kann, zahlte sich dieses Vertrauen aus. Unter Hansi Flick avancierte Müller wieder zum festen Bestandteil der ersten Elf und zählte in der überaus erfolgreichen Ära Flick zu den Erfolgsgaranten. Der baldige Nationaltrainer Flick findet in diesem Kontext auch überwiegend lobende Worte für seinen Schützling: „Thomas ist für mich ein Phänomen.“ Er mache im Spiel zwar nicht immer alles richtig, doch er habe einen unglaublichen Wert für die Mannschaft. Der Fußball-Lehrer schwärmt weiter, von Müllers unglaublich hohen Wert für Mannschaft und Verein und seiner Einzigartigkeit: „So jemanden wie ihn wird es nie wieder geben. Man kann seine Spielweise oft nicht greifen, aber er ist immer positiv, hat Energie wie ein 18-Jähriger und spornt alle Mitspieler an.“

Auch außerhalb des Platzes fällt Müller weniger durch seine Starallüren oder Fehltritte auf, sondern gibt sich nach eigenen Angaben den Vorzügen des oberbayrischen Voralpenlandes hin. Seinen Luxus sieht er in Ruhe und Natur, verbringt seine Freizeit mit seinen Pferden, den Hunden Micky & Murmel und geht seinem Hobby dem Golfen nach.


Quelle: Instagram: @esmuellert

 

Um diesen Spirit, der keiner Mannschaft der Welt schadet, scheint auch der noch aktuelle Bundestrainer Jogi Löw nicht herumzukommen. Nach der Ausbootung aus der Nationalmannschaft im Frühjahr 2019 und unzähligen Debatten, über Sinnhaftigkeit und die Art und Weise des Vorgehens ist der WM-Torschützenkönig von 2010 wieder im Kader für die anstehende EM zu finden. Trotz seines Unmutes über die Entscheidung und den damaligen Ablauf der Ausbootung stellt sich Thomas Müller wieder in den Dienst seines Landes und stellt eventuelle Eitelkeiten in den Hintergrund. Das Alter von 31 Jahren hält den Topvorlagengeber der abgelaufenen Bundesliga-Saison nicht davon ab, auch eine Art Hoffnungsträger für die EM zu sein. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird er auch heute beim Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen den amtierenden Europameister Portugal in der Startformation stehen und mit seinem üblichen Enthusiasmus seine Mitspieler dirigieren und ordnen.

Thomas Müller ist und bleibt ein Spieler, der nicht nur dem FC Bayern, sondern auch der Nationalmannschaft über viele Jahre seinen Stempel aufgesetzt hat. Er überzeugt mit Teamspirit, Loyalität, Ehrgeiz und seiner Siegermentalität. Er kann als Vorzeigeprofi, aber auch als menschliches Vorbild, gesehen werden und bringt hoffentlich auch in Zukunft noch den ein oder anderen lockeren Spruch auf einer Pressekonferenz oder seinem Instagram-Kanal.

Quellen:

Instagram: Thomas Müller: https://www.instagram.com/esmuellert/, letzter Zugriff am 04.06.2021.

 

Kicker: Flicks Ode auf Thomas Müller: „Se jemanden wird es nie wieder geben“: https://www.kicker.de/flicks-ode-auf-thomas-mueller-so-jemanden-wird-es-nie-wieder-geben-806508/artikel, letzter Zugriff am 04.06.2021.

 

Thomas Müller – OFFIZIELLE HOMEPAGE: https://www.esmuellert.de/, letzter Aufruf am 04.06.2021.

 

Transfermarkt.de: Thomas Müller: https://www.transfermarkt.de/thomas-muller/profil/spieler/58358, letzter Zugriff am 04.06.2021.

 

Wikipedia: Thomas Müller: https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_M%C3%BCller, letzter Zugriff am 04.06.2021.


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